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THE PERC


THE ELECTRIC FAMILY


TARAS BULBA


THE PERC MEETS
THE HIDDEN GENTLEMAN

| BIO | INTERVIEW | DISKOGRAFIE |

1987 nahmen Tom `THE PERC' Redecker und Emilio 'THE HIDDEN GENTLEMAN' Winschetti die erste gemeinsame Single als The Perc Meets The Hidden Gentleman auf.
In den nächsten 7 Jahren avancierten Tom und Emilio mit ihren zahllosen Konzerten und ihren eindrucksvollen Alben zu absoluten Szene-Lieblingen.

Ihr erstes Album "Two Foozles At The Tea Party" von 1989 machte sie landesweit bekannt, spätestens mit dem Konzeptalbum "Lavender" wurden sie 1991 ein Thema für jedes Medium. Ob Stern, Spiegel, Süddeutsche Zeitung oder FAZ - alle rissen sich um die Beiden. Die ARD drehte ein Portrait über The Perc Meets The Hidden Gentleman und verglich Tom und Emilio in diesem Fernsehbeitrag mit den Gebrüdern Grimm. Ganz besonders treue Fans fanden sich in den USA, die Songs der Beiden wurden bevorzugt von den College-Radiostationen ausgestrahlt. In ihrer Heimat waren The Perc Meets The Hidden Gentleman fast pausenlos unterwegs, allein die Lavender-Tour umfasste 100 Gigs. Die Spielfreude der Beiden und ihrer Band kann man wunderbar der erst 1998 erschienenen Live-CD "Praha" entnehmen, die ein Konzert aus Prag 1992 wiederspiegelt. 1993 erschien mit "Ages" das bisher letzte Studioalbum von Tom und Emilio. Dann widmete sich jeder erst einmal anderen Dingen, wobei der Kontakt und die gemeinsame Pflege des Backprogramms weiterhin harmonisch funktioniert. Nicht wenige Fans fiebern einem neuerlichen musikalischen Treffen von The Perc Meets The Hidden Gentleman seither entgegen.

Ein Interview anläßlich der Veröffentlichung von PRAHA 1992

THE PERC MEETS
THE HIDDEN GENTLEMAN

Lange Zeit war es still um das Duo Tom „The Perc“ Redecker und Emilio „The Hidden Gentleman“ Winschetti. Nun erschien mit „Praha“ nicht etwa ein Album mit neuen Songs, sondern ganz zappaesk die reguläre Veröffentlichung eines vor einigen Jahren erschienenen Bootlegs, welches ein Konzert im Prager ‘Bunkr’ aus dem Jahre 1992 beinhaltete. Seither, genauer seit dem Album „Ages“ aus dem gleichen Jahr, war es still um das Duo geworden, daß trotz seiner verschrobenen Musikansicht in der Zeit seines Bestehens deutsche Rockmusik schrieb.
Man denke nur an das epochale Album „Lavender“, zu welchem die Creme des deutschen Independent verpflichtet werden konnte und welches in seinem ausufernden Stilmix aus (Kraut-) Rock, Wave, Blues und sinfonischen Elementen noch schwerer zu kategorisieren war als vorhergegangene Werke. ‘The Perc’ macht inzwischen nicht weniger erfolgreich Karriere mit seiner ELECTRIC FAMILY, welche als melting pot deutscher Rockmusikgeschichte gewertet werden kann und die nicht gerade wenig das Erbe von THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN fortsetzt. Um Emilio Winschetti ist es, bis auf die Aktivitäten seines Labels ‘Hidden Records’ recht still geworden, jedenfalls in der Sparte populärer deutscher Rockmusik. Eine Reunion des Projektes ist nicht abzusehen, auch nicht im zehnten Jahr seines Bestehens. Wahrscheinlich auch deshalb erscheint nun „Praha“, quasi als Geschenk für die unzähligen Fans, die nach neuem Material ihrer Band geradezu gieren. Um Klärung im Fall THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN zu erlangen, kontaktierte ich Emilio Winschetti, die eine Hälfte des nicht zu kategorisierenden skurilen Projektes. Der ‘Hidden Gentleman’ wurde somit für die Dauer dieses Gespräches sichtbar.

(THE = The Hidden Emilio | SG = Schellackgeschrei)

SG: Wie kam es eigentlich zu der Zusammenarbeit mit Tom THE PERC Redecker? Er schreib ja schon ‘Rockgeschichte’ mit seinen Projekten PISSRINNE sowie KÜHE IM NEBEL, während Du Dir als Sideman (am Synthesizer) der 39 CLOCKS oder als Sänger Deiner Bands MYTHEN IN TÜTEN und MINT (bzw. MINT ADDICTS) einen Namen machtest. Finde ich Bestätigung, daß Du in Tom Dein alter Ego gefunden hast?
THE: Kennengelernt haben wir uns, beide in Bremen lebend ohne voneinander zu wissen, während eines Winterurlaubs 1987 in Österreich. Ich war damals Radio-DJ bei Radio Bremen, meine Band MINT war inaktiv und so dachte ich, es wäre eine gute Idee mit Tom, den ich damals als verschrobenen Elektroniktüftler einschätzte, ein Experiment zu wagen. Wenige Wochen später lud er mich in sein Shack-Studio ein, wo dann in einer 24-Stunden Session die erste Single Hungry entstand. Worin ich eine gewisse Verwandtschaft spürte, war eine unkomplizierte Art, an Sachen heranzugehen. Gerade die frühen Songs, bei denen als dominierendes Instrument die kleine Casio-Orgel mit eingebauter Rhythmusmaschine eingesetzt wurde, sind ein Beispiel dafür. Bei allen Gemeinsamkeiten gibt es allerdings auch sehr starke Unterschiede in unseren Haltungen. So steht Tom zum Beispiel auf NEIL YOUNG oder GROBSCHNITT, während für mich eine Platte wie Domestic Exile von STEVE PICCOLO ein Jahrhundertwerk darstellt. Im Moment beschäftigt mich die kubanische Mambomusik der 30er und 40er Jahre und ich habe mir ein Grammophon angeschafft, so eine Picknickorgel mit Kurbel, um die Schellackplatten aus dieser Zeit, derer ich habhaft werden kann, hören zu können.
SG: In welcher Richtung konnte man das Konzept von THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN ansiedeln? Während Tom von der Wiederentdeckung des Krautrock sprach, finde ich, daß ihr dem deutschen Indie-Wave eine neuen Aspekt verschafft habt (insbesondere mit Eurem epochalem Meisterwerk „Lavender“).
THE: Danke für das Kompliment. Tatsächlich finde ich, daß Lavender unsere gelungenste Produktion ist. Während die ersten beiden Platten "Two Foozles at the Tea Party" und "This Maid of Delphi" gewissermaßen Destillate aus längeren Produktionszeiträumen waren, kamen die Ideen zu Lavender genau aus der Zeit, in der die Platte entstand. Außerdem hatte sich die Arbeitsweise besser organisiert. Und - wir konnten durch unsere Kontakte auch wunderbare Kollegen wie z.B. Alexander Veljanov (DEINE LAKAIEN ), Voodoo ( von BOAS VOODOO CLUB) oder Uwe Bauer ( FEHLFARBEN-Drummer) und Tex Morton ( jetzt bei VICTORIAPARK) für unsere Sache begeistern und ins Studio einladen. Ich denke, was uns von anderen Bands Anfang der 90er unterschied, war auch das Line-Up. Anfangs tourten wir zu zweit oder dritt mit Minimalequipment durch die Gegend. Das hat viele in Erstaunen versetzt. Ich erinnere mich an einen Gig in Hannover, wo wir zusammen mit NIKKI SUDDEN und seiner Band spielen sollten. Die brauchten ewig lange für Schlagzeugsoundcheck undsoweiter. Tom und ich vertrieben uns die Zeit mit Federballspielen. Dabei knickste Tom so unglücklich um, daß er sich einen Bänderriß zuzog und sofort im Krankenhaus eingegipst werden mußte. Alle dachte natürlich, für uns wäre das Konzert gestorben. Nix da, pünktlich zum Konzertbeginn hievten wir Tom mit seinem riesigen Gipsbein auf die Bühne, stöpselten unsere drei Kabel ein und los gings- plug and play.
Später formierten wir das Lavender Orchestra. Die Idee des Orchesters war zwingend für die Live-Umsetzung des Albums. Was mich oft an Bands, die vielleicht gute Platten machen, stört, ist die miserable Live- Performance. Ich mag zum Beispiel die Musik von STEREOLAB sehr gerne. Ein Konzert von ihnen ist dagegen eine Zumutung. Absolut uninspiriertes Gestümper. Wir haben sehr viel Wert darauf gelegt, daß die Mitglieder des Lavender Orchstras ein hohes Maß an Disziplin wahrten. Beispiel Drogen: Um frei zu improvisieren mag der Genuß von bestimmten Derivaten für manchen ganz beflügelnd sein. Wenn du aber ein Zweistundenrepertoire mit Songs, die nicht so ganz simpel arrangiert sind, bringen willst, ist kiffen oder ähnliches absolut nicht drin.
SG: Während Tom mit seiner ELECTRIC FAMILY den Grundgedanken von THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN weiterverfolgt, ist es in letzter Zeit um Emilio Winschetti recht still geworden. Hast Du in der Musik endgültig den Rücken gekehrt?
THE: Ganz und gar nicht. In den letzten drei Jahren habe ich mich hauptsächlich mit Auftragskompositionen für verschiedene Theater beschäftigt. Zusammen mit Bogomil Winther, der über ein vorzügliches Studio verfügt, habe ich zum Beispiel für das Berliner Maxim-Gorki- Theater den Soundtrack für Büchners Leonce und Lena oder für das Niedersächsische Staatsschauspiel in Hannover die Bühnenmusik für Goethes Urfaust produziert.
Dabei haben wir eine eigene Schreibweise entwickelt, die es ermöglicht, für die speziellen Räume eine originäre Soundsituation herzustellen. Zum Beispiel wurden im hannoverschen Schauspielhaus unter den Sesseln im Zuschauerraum Speziallautsprecher angebracht, um dieses gewisse faustische Brummen erlebbar zu machen. Musikalisch haben wir dabei eher mit Mitteln der elektro-akustischen Experimentalmusik und Drum+Bass Rhythmen gearbeitet. Die Musik selbst entsteht komplett am Desktop. Außerdem arbeite ich längerfristig an einer songorientierten Soloplatte.
SG: Im Gegensatz zu anderen deutschen Bands ist Euer Projekt bei Musikkritikern und der Presse doch recht gut weggekommen. Habt Ihr Euch so extrem von der Menge anderer Musiker und Bands unterschieden?
THE: Im besten Falle könnte ich mir wünschen, daß man in unserer Musik etwas Unverwechselbares gehört hat. Vielleicht hat man auch die künstlerische Entwicklung gewürdigt. Wir haben eben immer mehr als eine Idee, wobei das in Hinblick auf das kommerzielle Potential allerdings auch hinderlich sein kann.
SG: Was war der Grund zur offiziellen Veröffentlichung des Bootlegs „Praha“? Ist es ein Denkmal und steht für zehn Jahre THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN (obwohl doch noch einmal die „Lavender“ in einer Edel-Ausgabe erscheinen soll)?
THE: In erster Linie ist es ein Dokument, daß einen für uns wichtigen Zeitabschnitt dokumentiert. Ralf Friel von Moloko Plus ist es in letzten Endes zu verdanken, daß die Aufnahmen nun offiziell erhältlich sind.
SG: Tom hält sich in Bezug auf eine Reunion von TPMTHG ziemlich bedeckt. Was hast Du zu diesem Thema zu sagen?
THE: In der Richtung ist derzeit nichts geplant. Zum einen haben wir beide mit dem was wir machen mehr als genug zu tun, zum anderen müßte es natürlich eine zwingende Idee für eine neue Zusammenarbeit geben. Eine Neuauflage des Lavender Orchestras wäre für mich nicht besonders interessant. Das Kapitel ist meiner Meinung nach ausformuliert. Zudem macht natürlich die räumliche Distanz, Tom in Bremen - ich in Berlin, eine Zusammenarbeit nicht gerade einfacher. Aber das soll alles nichts heißen. Guck Dir ein Duo wie SUICIDE an, die machen zehn Jahre gar nichts und dann kommt so ein wunderbares Album wie "A Way of Life" heraus.
SG: Diesmal gilt es keineswegs als unverfroren, sich mit SUICIDE zu vergleichen, kann man Euch, in Bezug auf Deutschland, mit diesem Projekt auf eine Stufe stellen. Nur hoffe ich doch, das in Bezug auf THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN nicht das letzte Wort gesprochen wurde. Vielen Dank für dieses Gespräch!

THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN & THE LAVENDER ORCHESTRA
„Praha“
(Moloko + )
Zappa wirkte Bootleggern entgegen, indem er diese Bootlegs offiziell und in ver- besserter Soundqualität veröffentlichte. Tom „The Perc“ Redecker nimmt sich dieser Initiative an, die doch nur als verbraucherfreundlich eingestuft werden kann, da das Preis- Leistungs - verhältnis bei offiziellen Releases ein besseres ist, und veröffentlicht fünf Jahre nach der letzten THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN „Ages“ den inoffiziellen Livemitschnitt eines Konzertes im Prager ‘Bunkr’, welches in Tschechien als Bootleg mit einer Auflage von 500 Exemplaren kursierte. Der Stern der Band stand zur Zeit dieser Aufnahme, es war im Februar 1992, auf seinem Zenit, befanden Tom Redecker und Emilio Winschetti sich doch in diesem Zeitraum auf ihrer Live-Präsentation ihres erfolgreichsten Albums „Lavender“, der sie auch nach Prag verschlug. Mit von der Partie waren bei der Umsetzung dieses Stoffes für die Bühnen unter anderem Jochen Schoberth ( Artwork ) an der Gitarre Birdbox an den Percussionen sowie Harry Schröder am Bass.
Da die Qualität dieses Bootlegs entsprechen gut war, werden diese Aufnahmen via ‘Moloko +’ den schon jahrelang auf neues Material wartenden Fans von THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN zugänglich gemacht. Neben dem Material des Konzerts aus Prag, das unter anderen aus den Klassikern „Lavender Cantos“, „The Moon Of Both sides“, „ Bronx Vanilla“, „Respect & Devotion“ und dem einstigen ‘Hit’ „Heya“ von Geronimo bestand, kramte Tom ‘The Perc’ Redecker tief in seinen Archiven und förderte außerdem noch vier Bonus-Tracks zutage, so zum Beispiel „Rock The Widow“ sowie „Like A Feather“ ( das atmosphärischste Stück aus der ‘Feder’ von Redecker und gleichzeitig eines meiner Lieblingsstücke der Band ), die live in verschiedenen deutschen Städten mitgeschnitten wurden, und so aus dieser Veröffentlichung ein respektables ‘neues’ THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN-Album machen. Und wieder bestätigt sich die Behauptung, daß es dieser Band zur Ehre gereicht, den ‘Kraut Rock’ aus den 70ern in die 90er gerettet zu haben und ihm mit modernen Musikströmungen, wie in etwa der des Waves, ein gänzlich neue Betätigungsfeld zu verschaffen. Diese Pionierarbeit wurde von Redecker in den letzten Jahren mit seiner ELECTRIC FAMILY ( das neue Album erscheint übrigens im Frühjahr 1999 auf dem Kult-Label Blue Rose ) fortgesetzt, in der er Musiker als allen wichtigen Bands der 70er, so unter anderem Grobschnitt, Atlantis, Embryo, Lokomotive Kreuzberg und Guru Guru, versammeln konnte und hier wiederholt zur Höchstform aufläuft. CA

DISKOGRAFIE

1994 | Album
SEVEN YEARS ON THE PEAK (Strange Ways Records, D)
Niteride / Respect & Devotion Part One / Heya/Body Language / The Towersong / Like A Feather / The Lavender / Cantos / Standing By Your Hero / Man-I-Toba / The Composition O Incense / Hole In My Head / Candle/Chainsmoker's Thrill / Bronx Vanilla / Evening Light / Rock The Widow (single edit) / Meet Your Maker

1994 | Album
SCHMANKERLN (Shack Tunes, D)
Intro DT 64 / This Moon Of Both Sides (Landmark Version) / Teenage Bride / The Miner / In The Meantime / Transcaucasian Airmachine Blues / In-A-Gada-Da-Vida / Niteride 2000 / Sleeping Dog / Swallow Me / Blind/Paralyse Man / Sleep Til You / Sketches Of Willy / Feed Your Heart to Beat / Love Means Drug Means / Respect & Devotion Part One 1994
1993 | Album
AGES (Strange Ways Records, D)
Toccata / The Archer / Candle / Emily My Dear / Where The Elk Stands / Song From The Grove / The Fleece / Mermaid In The Rain / The Walls Of Ragusa

1992 | Album - Vinyl only
PRAHA (Space Evropy, CSR)
Side One - Lavender
Side Two - Moon / Vermilion Sand / Manitoba / Here We Are / Respect & Devotion / Hotel Of Empty Souls / Heja

1991 | Album
LAVENDER (Strange Ways Records, D)
Blind Faith / This Moon Of Both Sides / The Infant King / Hole In My Head / Hall Of Fame / The Lavender Cantos a. Vermilion Sands b. Himinam Ana Airthai c. Seven Flags On The Peak d. The Return Of The Snowbird / The Composition Of Incense / Is There Anyone Cruisin' Round The Garden?
1990 | Album
THIS MAID OF DELPHI (Strange Ways Records, D)
To The Hidden Community / Melkweg Baby / Viveca/Like A Feather/Hidden Meeting In Austria, 1987 / Fruits/Respect & Devotion Part Three / Smalltown/Heya / Standing By Your Hero/Sireena/Meet Your / Maker/Des Hommes Et La Technique Bonus Tracks on CD: Evening Light/Cockman

1989 | Album
TWO FOOZLES AT THE TEA PARTY (Strange Ways Records, D)
Hola/Respect & Devotion Part One/Respect & Devotion Part Two/Niteride/The Towersong/To Carol/My Williy & Me/Body Language/Rock The Widow Incl. That Glass Indian / The Flower/ Ramplingrudnik / A Bien Tot
Bonus Tracks on CD: Hungry/Another Japanese Cop Told Me/Not to Climb The Only Active Volcano/I Want Your Scalp

1989 | Vinyl
The Fruits Of Sin & Labor (Strange Ways, D)
1989 | 7' Vinyl
BODY LANGUAGE (Strange Ways, D)
A-side Body Language/I Want Your Scalp ; B-side Frog In The Cup by The Pachinko Fake (Split Single)
1989 | 7' Vinyl
ROCK THE WIDOW (Strange Ways, D)
A-side Rock The Widow (only a--Side 7'')
1988 | 7' Vinyl
HUNGRY (Überschall, D)

A-side Hungry/Evening Light : B-side Cockman
 
COMPILATIONS:


1989 HEYA on LP BREMEN UNDER COVER (Strange ways)
1989 SLEEP TIL YOU on Single-compilation WHAT's THAT NOISE (WTN, D)
1990 MAN-I-TOBA on DoLP/CD THE PERC PRESENTS THE FURIOUS SWAMPRIDERS (Strange Ways)
1990 NITERIDE on Video compilation (EFA)
1991 THE COMPOSITION OF INCENSE on DoLP/CD BOUQUET OF DREAMS (Dark Star, D)
1992 THIS MOON OF BOTH SIDES on CD THE SHIP (Strange Ways)
1993 MERMAID IN THE RAIN on CD THE RETURN OF THE FURIOUS SWAMPRIDERS (Strange Ways)
1993 THE WALLS OF RAGUSA on CD THE SHIP II (Strange Ways)
1995 IS THERE ANYONE CRUISIN' ROUND THE GARDEN? on CD Way 100 (Strange Ways)
1996 NITERIDE on Audio CD compilation (Audio, Greece)
1997 IS THERE ANYONE CRUISIN' ROUND THE GARDEN? on CD KRAUT 2000 (Polygram)
1998 WHERE THE ELK STANDS (alternative version) on CD ZILLO Mystik Sounds VII (EFA)
1998 THE COMPOSITION OF INCENSE on CD JANUS (Etage Records, D)

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