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THE PERC


THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN


TARAS BULBA


THE ELECTRIC FAMILY

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Wie gings eigentlich los? Tom THE PERC Redecker holt aus und schweift ab:

The Electric Family 2003

"Anfang 1996 riefen mich die Veranstalter des Burg-Herzberg-Festivals an, und fragten nach, ob THE PERC MEETS THE HIDDEN GENTLEMAN (TPMTHG) nicht

im folgenden Sommer Lust und Zeit zu einem Auftritt hätten. Lust hatten wir schon, aber keine Zeit. Zumindest The Hidden Gentleman nicht, der Theaterverpflichtungen hatte und daher nicht konnte. Also stellte ich eine Band aus Freunden zusammen, und wir probten ein paar Tage Songs vorwiegend aus dem Programm von TPMTHG ein. Das war im Juli '96.

Am 18. gaben wir dann das erste Konzert als THE PERC'S ELECTRIC FAMILY im Lagerhaus in Bremen. Ausser mir waren dabei: Harry Payuta am Bass und Didgeridoo, Torsten Glade am Schlagzeug und Jochen Schobert an der Leadgitarre. Alle drei hatten bereits früher zur Begleitband von TPMTHG gehört. Dazu kamen Volker Kahrs, ehemals bei Grobschnitt als Keyboarder, und mein guter alter Freund Dieter Serfas von der Amon Düül II - Urformation, ein Wahnsinniger, den alle sofort in ihr Herz schlossen. Der Auftritt im Lagerhaus geriet zu einem unvergesslichen Ereignis - die Band rollte und groovte, als hätte sie ewig zusammengespielt. Kein Wunder, dass wir entspannt und zuversichtlich zwei Tage später das Festivalgelände bei Burg Herzberg enterten. Am 20. Juli abends war es dann soweit, wir standen vor einer bunten wogenden Menge, die im Schein der untergehenden Sonne nicht friedlicher sein konnte. Es war grandios. Keine Frage, die Leute mochten unser Zeugs. Nach rund eineinhalb Stunden kriegten sie immer noch nicht genug, aber wir hatten kein Programm mehr. Der Veranstalter faselte etwas von fünfundzwanzigtausend Anwesenden. Das kann schon sein, aber auch bei nur fünfhundert wären wir glücklich gewesen. An diesem Abend war irgend etwas Magisches passiert, wir wussten sofort, dass wir als Band weitermachen würden.

Knapp vier Wochen später trafen wir uns im Bremer Alien Style Studio von Rolf Kirschbaum wieder. Neu hinzu kam der ex-Lokomotive Kreuzberg - Gitarrist Franz Powalla, ausserdem Peter Apel und Tammo Lüers, der gerade zu Tav Falco's Panther Burns gehörte. Allesamt Gitarristen der Extraklasse! Dieter Serfas hatte noch die Sufi-Legende Abdel Majid Domnati, den ich aus einem Page/Plant-Video in Erinnerung hatte, angeschleppt. Am glücklichsten machten mich jedoch die Sangeskünste meiner beiden kleinen Söhne Johannes und Kilian, die toll dazu passten. Johannes hatte ja bereits auf meiner "Worldlooker"- CD mitgemacht, für Kilian war es das Debüt. Am 18. November 1996 gaben wir dann noch ein spontanes Konzert im Kairo in Bremen, wo wir die neuen Titel schon mal ausprobierten. Schon da nannten wir uns nur noch THE ELECTRIC FAMILY.

The Electric Family 1997

Im Frühjahr 1997 waren wir mit den Aufnahmen fertig, den Zuschlag für die Veröffentlichung bekam Strange Ways Records in Hamburg. Im Sommer erschien dann das Album "Welcome To The Family Show With The Friends You Know", ein zugegebenermassen langer aber durchaus programmatischer Titel. Über die durchweg positive Resonanz auf die CD waren wir selbst wohl am meisten überrascht, aber das Teil kam und kommt immer noch an. Es war klar, dass wir wieder auf die Bühne mussten. Wir planten eine Konzertfolge von 7 Gigs sternförmig über Deutschland verteilt, die wir SPACE CARAVAN '97 nennen wollten. Davon blieben letztendlich fünf feste Termine übrig, die von einer namhaften Musikzeitung präsentiert wurden. Vorher machten wir aber erst einmal wieder eine öffentliche Probe im Kulturbahnhof von Osterholz-Scharmbeck. Den Haustechniker nahmen wir kurzerhand gleich mit auf Tournee, die vom 18. bis zum 25.10.97 stattfand. Als SPACE CARAVAN '97. Mit den Gästen Ear Transport und Taras Bulba. Eine wirklich gute Tour, die wir und das Publikum sehr genossen haben!
An einem spielfreien Tag standen wir bereits wieder im Alien Style Studio und machten die ersten Aufnahmen für das nächste Album. Richtig los ging es mit den Recordings dann im Februar 1998. Zwischendurch erschien noch eine limitierte liebevoll aufgemachte Vinyl-Single der ELECTRIC FAMILY bei dem kleinen aber feinen Moloko plus - Label. Wir packten einen unveröffentlichten Studiotrack auf die eine und eine Live-Aufnahme von der SPACE CARAVAN auf die andere Seite. Ausserdem fanden wir noch die Zeit, für den deutschen ROLLING STONE eine Stones-Coverversion einzuspielen. Klar, dass wir "Bitch" auserkoren. Ein Klassiker! Das Original natürlich!

Im April fuhren Trommler Torsten Glade und ich nach Berlin, um dort mit dem ex-Ärzte-Bassisten Hagen Liebing, Tex Morton und The Voodoo einen weiteren Titel für das nächste ELECTRIC FAMILY - Album einzuspielen, während in Bremen die Aufnahmen weitergingen. Willi Pape, in den Siebzigern bei Thirsty Moon, kam für ein Saxophon-Solo vorbei, und nach dem wunderschönen Gesangseinsatz von Evelyn Gramel war es mit der Männerherrlichkeit bei der ELECTRIC FAMILY vorbei. Na klasse! Eine Riesenüberraschung war für uns jedoch die Trommelei von Jo Hielscher, der Ende der Siebziger bei den Ramblers gespielt hatte, und dann im Hagener Umfeld von Grobschnitt, Nena, und Extrabreit tätig war. Er hatte sieben Jahre lang keine Sticks mehr angefasst und spielte einfach toll. Im August 1998 waren wir mit den Aufnahmen zu unserem zweiten Album fertig! Es boten sich erstaunlich viele Plattenfirmen an, die das Album herausbringen wollten. Wir entschieden uns letztendlich für Blue Rose Records, weil es zwischenmenschlich gleich funktionierte und auch die Perspektive stimmte. Es passte einfach zusammen. Der Albumtitel musste noch gefunden werden. "Bedsit Baladeers" war im Gespräch, irgendeiner kam mit "The Next Big Thing" an, aber dann nannten wir unser zweites Album doch schlicht und einfach "Tender", und das war wirklich der beste Titel für diese Platte, die sowohl auf CD als auch auf Vinyl Ende April 1999 herauskam. Ging gewaltig ab, dieses Album! Wir hatten ja schon irgendwie gehofftt, dass den Leuten unser Album gefallen würde, aber dieser Presserummel toppte doch so ziemlich alles, was uns jemals vorher passiert war! Im Juni gingen wir auf TENDER TOUR, die uns durch ganz Deutschland führte. Die phantastische Sängerin Angelika Weiz, eine der bekanntesten Musikerinnen aus der ehemaligen DDR, stiess bei drei Gigs zu uns, beim Auftritt in Potsdam kam dann noch Tex Morton auf die Bühne, aber besonders genossen wir alle den spontanen Einsatz von Emilio THE HIDDEN GENTLEMAN Winschetti, der ebenfalls in Potsdam bei dem The Perc Meets The Hidden Gentleman-Klassiker "This Moon Of Both Sides" einsprang. Nicht nur für uns eine Riesenfreude, sondern ganz besonders für die zahlreichen Fans. Wir spielten übrigens bei allen Auftritten der ELECTRIC FAMILY immer noch alte Perc-Titel, sind eben zeitlos!

 
The Electric Family 2003

Die Besetzung der FAMILY während der 99er Tour bestand übrigens aus The Voodoo, Volker Kahrs, Harry Payuta, Stefan Malschowsky, Raymond Hassfeld, Torsten Glade, Peter Apel und mir - The Perc! Zwischen zwei Auftritten nahmen wir für eine Tribute To – CD mal wieder eine Cover-Version auf: Pink Floyd's "Careful With That Axe, Eugene"! Uns gefiel der Titel dermassen gut, dass wir ihn über Moloko Plus auch noch auf Vinyl-Single herausbringen liessen. Auf die Rückseite packten wir einen Live-Titel von der Tender-Tour. Dabei hörte ich unser gesamtes Live-Material aus den vergangenen 4 Jahren durch und entdeckte eine Menge guten Stoffes. Kurzentschlossen überlegten wir uns, aus diesem Material plus unveröffentlichtem Studio-Stoff ein neues Album zusammenzustellen: "Pueblo Woman"! Das Album kam im August 2000 bei Sireena Records heraus, einem Label, das ich zusammen mit Lothar Gärtner betreibe. Zu dem Zeitpunkt waren wir bereits wieder im Studio, um am nächsten Album der ELECTRIC FAMILY zu arbeiten. Die Sessions begannen im Etage Farm Studio von unserem Gitarristen Jochen Schoberth. Unter anderen dabei: der ehemalige PERC-Roadie Matzo, zwischenzeitlich Bassist der Gothics Goethes Erben. Grosses Vergnügen!

The Electric Family 1999

Im April 2001 wurden die Aufnahmen in Berlin fortgesetzt. Ort: Das ehemalige Rundfunkstudio der DDR. In den altehrwürdigen Räumen trafen sich dort die beiden ex-PANKOW’s Ingo Yorck und Rainer Kirchmann, Ulla Meinecke (sang erstmals in englisch!), Anke Lautenbach, Tex Morton, Hagen Liebing, The Voodoo, Janno Janssen, Torsten Glade sowie Johannes und Tom THE PERC Redecker. Grossartige, feuchtfröhliche Sessions mit viel Rotkäppchen Sekt von der Tanke und Pizza vom Blitz! Nebenbei entstanden zwei wunderbare Titel fürs Album. Der Rest der Aufnahmen lief wie gewohnt im Bremer Alien Studio von Rolf Kirschbaum, wo neben den bekannten Familienmitgliedern Volker Kahrs und Peter Apel ein paar Neuzugänge zu verzeichnen waren: Deutschlands Pedal Steeler No. 1 Hermann Lammers-Meyer von den Emsland Hillbillies, Agitation Free-Drummer Burghard Rausch sowie der junge Bassist Ben von Schadow und Convent-Sänger Carlo von Putten. Ende 2002 waren die Aufnahmen abgeschlossen. Das Album kam unter dem Titel „Ice Cream Phoenix“ im Frühjahr 2003 bei Hypertension/Sony heraus und entwickelte sich zu einem absoluten Mega-Medienthema. Die Liner Notes hatte der von mir sehr verehrte US-Autor David Fricke geschrieben (Redakteur beim amerikanischen ROLLING STONE und Bücherschreiber), der uns wirklich abfeierte. Einfach toll! Live stellten wir das Album im Mai 2003 bei den Schweriner KunstFilmtagen vor, wo auch unser Film „The Making Of Tender“ im offiziellen Programm lief. Ende 2003 erschien dann noch unser Beitrag zum „Tribute To THE PETARDS-Sampler“. Diese völlig unterbewertete deutsche Rocklegende schien es uns wert mit einem Song gewürdigt zu werden. Wir hatten uns den Titel „Long Way Back Home“ vorgenommen und bearbeitet.

Übrigens, in diesem wirklich produktiven FAMILY-Jahr 2003 kam dann auch unser Debütalbum von 1997 „Family Show“ mit neuem (und besseren) Cover sowie zwei Bonustracks bei Sireena Records heraus.

Und 2007 gibt es wieder ein Album: "Royal Hunt"


Das schrieb die Presse:

"Space Rock, wie er Hawkwind mal in einer glücklichen Stunde mit "Silver Machine" gelang, paart sich bestens mit gelegentlichen Country-Anleihen und Redeckers an Kevin Ayers gemahnende Stimme verleiht den Songs, nicht zuletzt dank mystischer Lyriks, den letzten Tupfer Magie."
(Jörg Gülden im ROLLING STONE 9/97 - 4 Sterne)


"Manchmal wähnt man Johnny Cash am Mikro, manchmal Jerry Garcia an der Gitarre, wallende Keyboardpassagen gemahnen an die seligen Siebzger, schneidende Gitarrenklänge an den Post-Punk der Achtziger. The Electric Family bleibt immer für eine Überraschung gut!"
(Fritz Sauerteig in ME/Sounds 7/97 - 4 Sterne)


"Hier verschmelzen auf vorbildliche Weise musikalische Ausdruckskraft, Virtuosität und - das vor allem - die Freude am Musizieren. Der Begriff "Electric Family" macht wirklich Sinn!"
(Joe Asmodo in ZILLO 7/8-97)


"Man hofft, dass der Sonnenuntergang ewig dauert, dass die Gitarre nie aufhört, das weite Land zu betören, dass der Jack Daniels im Glas nie leer wird und dass The Perc nie diese Stimme verliert!"
(Manfred Prescher im PLÄRRER 8/97 - CD des Monats)

"The Electric Family is a fascinating collision of styles and sensibilities....moody keyboard atmospheres and psychedelic guitar treatments in certain songs contrast with the distinctive country-blues feel of others... guitarist/vocalist Tom Redecker clearly has Big Rock aspirations, his deep baritone drama suggesting a cross between Jim Morrison, Thin White Rope's Guy Kaiser and Union Carbide Productions' Ebbot Lundberg."
(Fred Mills in MAGNET, USA 11-12/97)

"Die kraftvolle und progressive, stellenweise düstere Musik verarbeitet genial alle möglichen Einflüsse aus Country, Folk und elektronischer Musik... unverwechselbar ist Tom THE PERC Redeckers tiefe Stimme, die zwischen Teilnahmslosigkeit und Bedrohung pendelt."
(Rockin' Germany 9/97)

"Songs, episch, entrückt, mit Indizes unterteilt, bereiten sich gemächlich groovend, mit Sphärenklang, schleppendem Schlagzeug und schwerblütigen Gitarren-Soli in ihrem Kosmos aus. Darüber liegt Redeckers kellertiefe Stimme, die mal nach Nick Cave ohne Anzug, mal nach Edgar Broughton ohne Paranoia klingt."
(Hagen Liebing in TIP 14/98)

 




DISKOGRAFIE:

2007| Album
'Royal Hunt' (Tribal Stomp, D)

Flag / Close To The Dustheap / Royal Hunt / Souls & Coins / Operation Stardust / Long Way Back Home / Misty Moon Ride / Bitch

2003| Album
'Ice Cream Phoenix' (Hypertension, D)
2000| 7' Single
'Careful with that Axe, Eugene'
(Moloko +, D)
2000| Album
'Pueblo Woman'
(Sireena, D)
1999| Album
'Tender' (Blue Rose, D)

Telemark Landing/In The Web/More And More/Betancuria a. The Conquest b. Morro De La Cruz c. Loveflow/Candyman/Bricks Of Time/Danger Girl/Left For Dead
Bonus Tracks on LP: Bitch/More And More (The Perc's Acoustic Version)
1997| Album
'Welcome To The Family Show' (Strange Ways Records, D)

Roll Polly Roll/Uranian Largess Done/The Racing Song/Space Caravan a. Picture Dreams b. The Treasure \ Dance c. The River And The Gold/Flesh To Sulphur/No Hero Inside/Prayer/Pueblo Woman/Ariel's \ Hyperdrive a. Amazing Colored Brains b. Family Tryp
1999| Video
'The Making Of Tender' 30 min. VHS/PAL (Shack Media, D)
1999| Compilation
'Bricks Of Time' on Sysyphus Vol. 6 Compilation (Sysyphus Rec., D)
1999| Compilation
'More And More' on BLUE ROSE Compilation Vol. 5 (Blue Rose Rec., D)
1999| Compilation
'More And More' on FANAL Vol. 10 Compilation (Sound Factory, D)
1999| Compilation
'In The Web' on ME/Sounds Compilation (Jan. '99, D)
1998| Compilation
'Bitch' on ROLLING STONE Compilation (June '98, D)
1998| Single
'Seven Miles Overground' (Moloko Plus, D)
A-side: Seven Miles Overground
B-side: The Lighthouse Part One Pacifico Part Two I Love The Lighthouse

1997| Album
'Welcome To The Family Show' (Strange Ways Records, D)

Roll Polly Roll/Uranian Largess Done/The Racing Song/Space Caravan a. Picture Dreams b. The Treasure \ Dance c. The River And The Gold/Flesh To Sulphur/No Hero Inside/Prayer/Pueblo Woman/Ariel's \ Hyperdrive a. Amazing Colored Brains b. Family Tryp

 

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